Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Alten Hofreite sind in vollem Gange

Am Mittwoch, dem 04. März 2026, informierte sich Bürgermeister Adnan Shaikh im Rahmen einer Baustellenbegehung bei Geschäftsführer Michael Kübler und Architekt Jürgen Andreas von der Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen Eschborn GmbH (GWE) sowie bei Architekt Sven-Frederik Jastram von der Planergruppe ROB über die aktuellen Fortschritte der Sanierungs- und Umbauarbeiten der Alten Hofreite in Niederhöchstadt.

Dabei bekam Shaikh, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der GWE ist, einen exklusiven Einblick in den aktuellen Stand des Neubaus und des sogenannten Torhauses, für die gegenwärtig die fertiggegossenen Betondecken trocknen. Die Planungen des neuen Dachstuhls für den Neubau befinden sich derzeit noch in Abstimmung, sollen aber bereits im nächsten Schritt umgesetzt werden. Sobald dieser errichtet ist, wird es – wie es die Tradition gebietet – ein Richtfest geben. 
 

Im Zuge der Baustellenbegehung möglich war auch ein Blick in die Fachwerkgebäudeteile des ehemaligen Wohngebäudes, welches mittlerweile vollständig entkernt worden ist. Dies war notwendig, um mit der zwingend notwendigen Sanierung des Holzfachwerkes beginnen zu können. 
 

Aktuell wird noch mit der Denkmalschutzbehörde des Main-Taunus-Kreises geklärt, inwieweit das zur Hauptstraße gerichtete Vorderhaus optisch wieder an die Gebäudeansicht aus der Zeit um das Jahr 1910 angepasst werden soll. 

Bei der Alten Hofreite handelt es sich um ein rund 850 Quadratmeter großes Grundstück in der Hauptstraße 321-323auf dem sich an das bestehende Haupthaus gegenwärtig ein historisches Fachwerkgebäude nebst freistehender Scheune anschließt und welches im Zuge der Sanierung für den späteren Betrieb einer Kindertagesstätte und eines kleinen Hofladens hergerichtet werden soll. Auch der typische geschlossene Hofreiten-Charakter soll mit Hilfe des bereits erwähnten Neuanbaus wiederhergestellt werden. Durch eine Unterführung im sogenannten Torhaus, das die vorab bestehenden Gebäudeteile miteinander verbinden wird, steht nach Abschluss der Baumaßnahmen der vielgenutzte Verbindungsweg zwischen Gartenstraße und Hauptstraße wieder zur Verfügung.
 

Die Stadt Eschborn hatte die Alte Hofreite 2003 erworben und sie später an die GWE übertragen.