Die achten und neunten Klassen sahen in fünf Vorstellungen das Stück „High - Irgendwer hat immer Irgendwas“, gespielt vom Theaterhaus Ensemble. Die Inszenierung beschäftigte sich mit Konsum, Missbrauch und dem gesellschaftlichen Umgang mit Medikamenten, besonders Schmerz- und Beruhigungsmittel bei jungen Menschen. Schauspielerin Susanne Schyns und ihr Sohn Jonathan schafften es mit diesem persönlichen Stück, das sich aus dem eigenen Erlebten entwickelt hat, den Nerv des jungen Publikums zu treffen. Ihre Geschichte berührte auf eindrucksvolle Weise die Schülerinnen und Schüler, die das Stück gebannt verfolgten.
Für die fünften Klassen zeigte das Theater GrueneSosse das Stück „Heinrich der Fünfte“ und stellte gleichzeitig die Frage: Darf man sich einen Krieg anschauen? Diese eindrucksvolle und präzise Inszenierung wurde von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen. Im Anschluss ließ das Ensemble des Theaters dem Publikum in einem gemeinsamen Gespräch Raum für eigene Fragen und Perspektiven zu diesem sehr aktuellen Thema.
Insgesamt besuchten über 600 Schülerinnen und Schüler die Theatervorstellungen während der Wanderwoche.
