Stadt appelliert für mehr Rücksicht im Straßenverkehr und auf Feldwegen

Die Ferienzeit geht zu Ende, Schülerinnen und Schüler starten in das neue Schuljahr. Die Home-Office-Pflicht für Beschäftigte ist mit dem Auslaufen der Bundes-Notbremse bereits entfallen und die Erntezeit auf den Feldern läuft. All das führt wieder zu deutlich mehr Verkehr auf unseren Straßen - und Konflikten. Aus diesem Grund ruft Bürgermeister Adnan Shaikh zu mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr als auch auf den Feldwegen auf.

Immer wieder erreichen die Stadtpolizei Beschwerden über rüpelhafte Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, besonders über Radfahrende, die sich an keinerlei Verkehrsregeln halten. Dabei werden Rotsignale ignoriert oder illegal der Gehweg als Radweg benutzt. Die Stadtpolizei beobachtet zudem eine zunehmende Anzahl an abgelenkten Autofahrerinnen und Autofahrern mit Handy in der Hand, zugeparkten Schutzstreifen oder das Überholen von Radfahrerenden mit zu geringem Sicherheitsabstand (mindestens 1,50 m sind gefordert).

"Es geht nicht darum, den schlimmsten Verkehrsteilnehmer oder die schlimmste Verkehrsteilnehmerin ausfindig zu machen, schwarze Schafe gibt es überall. Die Verkehrsregeln müssen von allen eingehalten werden, ohne Ausnahmen. Aber auch Besonnenheit und gegenseitige Rücksichtnahme führen zu einem sicheren Straßenverkehr. Für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gilt, dass sie unabhängig von sonstigen Regelungen aufeinander Rücksicht nehmen müssen", so der Bürgermeister und verweist auf den ersten Paragraphen in der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Da nun wieder Schulanfängerinnen und Schulanfänger auf den Schulwegen zu finden sind, die diesen zu Fuß oder mit dem Rad - und ohne Elterntaxi -  meistern sollen, ist nach den Sommerferien größere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr gefordert.

Auch auf den Feldwegen treffen unterschiedliche Interessen aufeinander, die manchmal zu Konflikten führen können, weiß auch der Nahmobilitätsbeauftrage Andreas Gilbert: "Landwirte, Schulkinder, Hobbysportler und Hundebesitzer müssen sich die begrenzten Wege teilen. Dies kann nur gelingen, wenn alle aufeinander achten, auch wenn der landwirtschaftliche Verkehr immer Vorrang hat."

Die Stadtpolizei führt bereits regelmäßige Kontrollen im Straßenverkehr durch und sucht dabei immer wieder neue Kontrollstellen. Positiv ist zu erwähnen, dass es in Eschborn keine Unfallschwerpunkte gibt. Dies soll mit dem wieder zunehmenden Verkehr auch gerne so bleiben. 

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