In der Amtszeit von Bürgermeister Adnan Shaikh ist es gelungen, die Zahl der Abwanderungen im Vergleich zur Amtszeit des Vorgängers um knapp zehn Prozent zu reduzieren. Parallel dazu konnten seit Februar 2020 insgesamt 242 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie drei Beamtinnen und Beamte gewonnen werden. Angesichts gestiegener Anforderungen in nahezu allen Aufgabenfeldern wurde der Stellenplan seit 2020 um rund zehn Prozent erhöht. Im selben Zeitraum haben etwa 150 Personen ihr Arbeitsverhältnis mit der Stadt beendet – durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag. Insgesamt zeigt sich damit ein stabiles Bild mit rückläufigen Abgängen bei gleichzeitig erfolgreicher Personalgewinnung.
Mit Blick auf einzelne personelle Veränderungen stellt die Stadtverwaltung sicher, dass die Aufgabenerledigung kontinuierlich gewährleistet bleibt. Offene Stellen werden zeitnah im geregelten Verfahren nachbesetzt, sowohl intern als auch extern. Beschäftigte, die über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus tätig sein möchten, werden dabei unterstützt; dieses Instrument hat sich in verschiedenen Bereichen bewährt. So wird neben der Möglichkeit der Altersteilzeit auch denjenigen eine Option geboten, die sich über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus noch beruflich engagieren möchten.
Die personelle Situation der Stadtpolizei ist solide. Der Stellenplan umfasst zehn Stellen und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt vergleichbar großer Kommunen. Im Rahmen einer laufenden Reorganisation wird der Fußstreifendienst kontinuierlich ausgebaut, um die Präsenz im Stadtbild weiter zu erhöhen und das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken „Wir erhalten aus der Bevölkerung häufiger positive Rückmeldungen, dass sie die verstärkte Präsenz der Stadtpolizei, beispielsweise bei Fußstreifen und Schulwegkontrollen, nicht nur wahrnehmen, sondern auch schätzen“, merkt Shaikh an.
Um im Wettbewerb um Fachkräfte dauerhaft zu bestehen, setzt die Stadt Eschborn auf ein Bündel wirkungsvoller Maßnahmen: marktgerechte Bezahlung mit gezielten Fachkräftezulagen und übertariflichen Elementen in ausgewählten Bereichen, familienfreundliche Rahmenbedingungen wie die Übernahme von Kita-Gebühren von Beschäftigten und ein Deutschland-JobTicket, erhöhte Jubiläumsleistungen sowie moderne Arbeitsumgebungen und -prozesse im Sinne von „New Work“. Die Stadt trägt die Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ und „Gesunder Arbeitgeber“, was sich beispielsweise auch im Angebot eines Job-Fahrrads, umfangreicher Gesundheitsberatung sowie von Sportkursen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt. Dabei wird die Personalstrategie fortlaufend weiterentwickelt.
Bürgermeister Adnan Shaikh ordnet ein: „Wir sind bei der Personalgewinnung und –bindung erfolgreich und wollen uns noch weiter steigern. Unsere Zahlen belegen eine stabile Entwicklung – mit rückläufigen Abgängen und erfolgreicher Personalgewinnung. Wie alle Arbeitgeber spüren wir den demografischen Wandel und den harten Wettbewerb um Talente. Wir reagieren darauf mit attraktiven, familienfreundlichen und modernen Arbeitsbedingungen. Wichtig und im Sinne unserer Beschäftigten ist es, dass wir Debatten nicht über Einzelpersonen, sondern sachlich führen und die Leistungsfähigkeit der Verwaltung im Blick behalten.“