Viel Auswahl beim 2. Niederhöchstädter Weintreff

Die katholische Kirche sei ja traditionell dem Wein nicht ganz abgeneigt, lacht Rainer Gutweiler, Vorsitzender des Fördervereins Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus e.V., und weist auf einen Bibelvers hin, laut dessen Jesus spricht „Ich bin der Weinstock, Ihr – die Gläubigen – seid die Reben“.

Zum zweiten Niederhöchstädter Weintreff am vergangenen Wochenende waren natürlich alle herzlich willkommen, und so füllte sich der Pfarrgarten der St. Nikolauskirche nach der Eröffnung am Samstagnachmittag rasch. Auch Bürgermeister Adnan Shaikh ließ es sich nicht nehmen, mit einem kühlen Riesling anzustoßen und die Besucher zu begrüßen.

Im Angebot waren insgesamt zehn Weiß-, Rosé- und Rotweine aus Hessen und Rheinland-Pfalz, die von Reiner Waldschmitt ausgewählt wurden und alle Geschmäcker zufriedenstellten. Als Hobby-Winzer mit eigenem Weinbau in Niederhöchstadt – 65 Stöcke, drei Sorten und rund 70 Flaschen Ertrag pro Jahr – verfügt er über eine umfangreiche Expertise. So weiß er auch, dass der Weinbau im Ort eine gewisse Tradition hat, denn nicht zufällig heißt ja eine Straße nordöstlich des Skulpturenparks „In den Weingärten“. Zusätzlich zu den diversen Weinsorten gab es Apfelwein. Den kleinen Hunger konnten die Besucherinnen und Besucher mit Laugenbrezeln und Käsewürfeln stillen, es durften aber auch mitgebrachte Speisen verzehrt werden.

 

Für die nächste Benefizweinprobe des Fördervereins zugunsten der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit in der Pfarrei St. Nikolaus steht der Termin schon fest: Am 22. Januar 2023, 17 Uhr im Pfarrsaal, gilt dann den Moselweinen die volle Aufmerksamkeit.

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