Vergangenen Mittwoch fand das 135. Eschborner Museumskonzert im Stadtmuseum Eschborn statt. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Shaikh führte wie gewohnt Jörg Woinowski durch das abwechslungsreiche Programm aus Stücken vom 19. Jahrhundert bis heute und wusste zu den Komponistinnen und Komponisten stets unterhaltsame und interessante Anekdoten zu berichten.
Zuerst betrat das Ehepaar Siegrid und Rüdiger Balke die Bühne und bot auf zwei Violinen mehrere Rag-Times unter anderem von Scott Joplin und James Scott dar. Auch den bekannten Jazz-Klassiker „Tuxedo Junction“ von Erskine Hawkings hatten die beiden im Programm. Direkt anschließend folgte ein Stück von Camille Saint-Saens, der wie James Scott 1835 geboren ist, aber als Vertreter der französischen Romantik einem ganz anderen Klangideal verbunden war. Es sang Karin Herkströter, am Klavier begleitet von Friederike Wiesner.
Constantin von Knebel sprang danach mit Gesang und Klavierspiel ins Heute, als er „Hideway“ von Jakob Collier spielte. Anschließend zeigte er mit einer Mazurka von Chopin sowie als Klavierbegleiter von Margarita Kopp und Constanze Callwitz seine klassische Versiertheit. Margarita Kopp und Constanze Callwitz sangen nach je einem Solostück das sehr lebendige Duett „Die Schwestern“ von Johannes Brahms.
Der vorletzte Beitrag des Abends waren Jazz-Standards wie „Besame Mucho“ und „How High the Moon“, gesungen von Christine Mende (Klavier: Horst Bittlinger). Zum Abschluss folgte ein besonderer Moment: Das A-Cappella-Quintett „QuinTonics“ gab sein Bühnendebüt und präsentierte mit Gesang und Beat-Boxing Popsongs wie „Sweat Dreams“ von der Eurhythmics und „Blinding Lights“ von The Weeknd. Es sangen Lilly Wehle, Katharina Kruse, Konstantin Bratz, Fabian Görnert und Leonard Morlang.

