Ein Schokoladenprojekt im Sinne der Nachhaltigkeit

Die Kinder und pädagogischen Fachkräfte des Schulkinderhauses Hartmutschule haben sich in der diesjährigen Adventszeit genauer mit dem Thema Schokolade beschäftigt: „Wir wollten wissen, woraus Schokolade besteht, wie sie gemacht wird und wo sie herkommt. Dabei sind wir relativ schnell dahintergekommen, dass Schokolade nicht immer alle Menschen glücklich macht“, gesteht die Leiterin des Schulkinderhauses, Ute Hampel.

Zur Unterstützung des Projektes gab es Hilfe vom Team des Weltladens Hofheim, das über den Zusammenhang von Kakao und dessen Anbau bis hin zur Herstellung von Schokolade informierte. Dabei lernten die Kinder sehr viel über die oft schwierigen Arbeitsbedingungen und die schlechte Entlohnung von Kakaobauern und ihren Familien in den Anbauländern. Es wurde deshalb überlegt, was man dagegen tun kann und ist so auf den fairen Handel aufmerksam geworden. Die Kinder kennen die verschiedenen Möglichkeiten, die es beim Einkaufen gibt und achten auf die bekannten Erkennungszeichen von fairen Produkten.

Zum Abschluss des Projektes konnten die Kinder selbst Schokolade unter Verwendung fairer Produkte im Schulkinderhaus herstellen. Dazu haben die Kinder Schokolade eingeschmolzen, in Formen gegossen und danach in wunderschöne Geschenkpäckchen verwandelt.

Das Projekt hat allen sehr viel Spaß gemacht und gleichzeitig viele weitere Ideen und Fragen zu Tage gefördert. „Wo kommen all die anderen Nahrungsmittel her und wie werden diese hergestellt?

Diese Fragen und Themen werden die Kinder auch im neuen Jahr begleiten: „Wir wollen uns auf den Weg machen, um herauszufinden, was wir tun können, um die Menschen in diesen Ländern zu unterstützen“, sind sich die Kinder einig.

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