Knecke geht in Rente: Eine Institution verlässt den Abenteuerspielplatz

Das hat sich die ganze Stadt schon lange gefragt: Wo kommt eigentlich der Name "Knecke" her? Bei einem Rollenspiel hieß Karl-Heinz-Niemann vor sehr vielen Jahren einmal Hans-Joachim Knäckebrot. So entstand sein Spitzname. Klein und Groß in Eschborn kennen ihn und alle denken sofort an den Abenteuerspielplatz.

Der 64jährige Sozialpädagoge beendet Mitte Januar seine Mitarbeit bei der Stadtverwaltung Eschborn, wo er sich über dreißig Jahre lang maßgeblich um den Abenteuerspielplatz gekümmert hat und immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Kinder hatte. Sein besonderes Anliegen war es jederzeit, Kindern einen Raum zu bieten, in dem sie sich entfalten und den sie kreativ mitgestalten können.  Bürgermeister Adnan Shaikh, der bereits als Schulleiter mit "Knecke" zu tun hatte, betonte seine große Leidenschaft und Herzlichkeit, mit der er Kindern das Thema Natur vermittelt hat: "Mit Knecke verlässt uns eine Institution, die bis heute Kinder aus zwei Generationen betreut hat. Es ist sehr schade, dass er geht, ich wünsche ihm aber alles erdenklich Gute für die kommende neue Zeit, vor allem, dass er sich nun mehr seinen Hobbys Radfahren und Musik widmen kann." Fachbreichleiterin Karin Rebna unterstrich die Worte des Bürgermeisters und zählte einige Projekte auf, die von ihm konzipiert und umgesetzt wurden, so unter anderem auch die Fahrrad-AG, die Dunkelzeit auf dem Abenteuerspielplatz, das Kinderkino - und allem voran der Hüttenbau. Knecke wünscht sich, dass der Abenteuerspielplatz erhalten bleibt, "denn dieser ungekünstelte Raum ist etwas ganz besonderes für die Kinder." Alle Kolleginnen und Kollegen, die ausnahmslos positive Erfahrungen und Erlebnisse mit Knecke verbinden, wünschen ihm das Beste.

Foto vlnr: Bürgermeister Adnan Shaikh, "Knecke" Karl-Heinz Niemann und Fachbereichsleiterin Karin Rebna

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