Elektromobilität

Die Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein im Bereich Klimaschutz. Die öffentliche Ladeinfrastruktur soll eine Grundversorgung für Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen bieten. Dabei ist es der Stadt Eschborn besonders wichtig, dass 100% Öko-Strom bereitgestellt wird. Das Stromtanken an den öffentlichen Ladepunkten ist in Eschborn kostenlos und barrierefrei nutzbar.

Adresse: Unterortstraße 52, 65760 Eschborn

Anzahl: 2 Ladepunkte

Stecker: Typ2

Ladeleistung: 2 x 22 kw

Montgeronplatz

Adresse: In den Weingärten 17, 65760 Eschborn

Anzahl: 1 Ladepunkt

Stecker: Typ2

Ladeleistung: 2 x 22 kw

Rathaus (Ost)

Adresse: Rathausplatz 38, 65760 Eschborn

Anzahl: 1 Ladepunkt

Stecker: Typ2

Ladeleistung: max. 22kw

Westerbach Sportanlage

Adresse: Georg-Büchner-Straße 30, 65760 Eschborn

Anzahl: 1 Ladepunkt

Stecker: Typ2

Ladeleistung: max. 22 kw

  • Camp Phönix Park: Graf-Zepepelin-Straße 2-10 - 2 Ladepunkte
  • XXXL-Lutz: Elly-Beinhornstraße - 16 Ladepunkte (Tesla-Supercharger)
  • BAFA: Frankfurter Straße 35 - 2 Ladepunkte
  • Lidl: Rudolf-Diesel-Straße 16 - 2 Ladepunkte

Gibt es genug Ladestationen und wie finde ich sie?

Ladestationen sind mittlerweile weit verbreitet und leicht zu finden: In Deutschland sind bereits rund 13.000 Ladestationen verfügbar. Ladestationen sind beispielsweise unter https://de.chargemap.com/ aufgelistet. Nicht zuletzt kommt auch das Laden an einer normalen Steckdose in Frage, wenn genügend Zeit eingeplant wird – nachts oder am Arbeitsplatz.

 

Was man zum Ladevorgang wissen sollte

Die meisten Ladestationen verfügen über 22 kW Leistung mit Wechselstrom. Damit kann in nur 20 Minuten genügend Strom nachgeladen werden, um eine Strecke von etwa 50 Kilometer zurückzulegen. Die genauen Ladezeiten hängen von der Gesamt-Batteriekapazität, der Leistung der Ladestation und der Aufnahmefähigkeit des Autos für Ladestrom ab. Die Dauer bis zur vollständigen Aufladung verringert sich, wenn – wie im Alltag üblich - nur ein bestimmter Verbrauch (1/2, 1/3) nachgeladen wird. Ein Vorteil ist, dass vielerorts öffentlich kostenlos oder günstig geladen werden kann. Außerdem muss das Laden beim Arbeitgeber nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Autos verbringen laut Experten in der Regel 23 Stunden am Tag parkend. Deshalb werde in Zukunft dort geladen, wo das Auto lange steht - am Arbeitsplatz oder über Nacht zu Hause. Die Aufladung kann sogar an der normalen Schukosteckdose mit 3,7 kW Leistung erfolgen, was - je nach Batteriegröße - zirka 6 -10 Stunden bei einem Pkw dauert.

Effizienter ist jedoch die Nutzung einer Wand-Ladebox/Wallbox (ab 500 – 800 Euro), mit der das Laden wesentlich schneller geht, und in maximal 2-4 Stunden erledigt ist. Für eine Schnellladung mit Gleichstrom (DC) an einer Ladesäule, zum Beispiel an der Autobahn, reichen je nach Akkukapazität sogar nur 30 bis 60 Minuten für eine Voll-Ladung. Abhängig vom Restladestand verkürzt sich die Ladezeit weiter.

 

Reichweiten von Elektro-Autos

Der Blick auf die Tankanzeige ist schon jetzt Routine, beim E-Auto fällt er auf die Batterieanzeige. Die Reichweite sollte für die allermeisten Zwecke ausreichend sein – Urlaub vielleicht ausgenommen. Etwa 90 Prozent der privaten Pkw legen täglich weniger als 80 Kilometer zurück. Durchschnittlich legen die Deutschen sogar weniger als 20 Kilometer pro Strecke zurück. Bei einer schon jetzt realistischen Normreichweite von 200-300 Kilometern sind diese Strecken also leicht zu bewältigende Entfernungen mit ausreichend Gelegenheit zum Nachladen. Zumal die neueren Modelle oft Reichweiten von 300-500 Kilometern aufweisen. Im Winter und bei intensiver Nutzung von Klimaanlage oder Heizung leidet die Reichweite etwas.

 

Förderung / Cash

Der Kauf von Elektroautos wird mit bis zu 4.000 Euro gefördert. Davon übernehmen die Hersteller 2.000 Euro. Entsprechende Informationen halten meist bereits Autofirmen und -händler bereit. Informationen erhält man auch beim BAFA, das für die Bewilligung der Förderanträge zuständig ist: www.bafa.de/umweltbonus

Umfassende Informationen für private Nutzer, Unternehmen oder Kommunen finden Sie unter www.strom-bewegt.de.