Elektromobilität in Eschborn

E-Ladestationen in Eschborn

In Eschborn finden Sie fünf öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge, sie verteilen sich wie folgt über das Stadtgebiet:

1. Unterortstraße 50 - öffentlich

a. Parkplätze/Ladepunkte: 2/2

b. Technik und Abrechnung: 2 Anschlüsse (1 Schuko-Stecker 3,7 kW, 230V/13A, 1 TYP2 Steckdose 22 kW, 400V AC-TRI 32A); Parken und Stromladung ist kostenfrei; zum Laden einfach mit dem Handy die kostenfreie Nummer anrufen und den Ladeprozess starten; Laden zu jeder Zeit möglich.

c. Betreiber: Mainova

Eschborn, Rathaus (Ostseite)

2. oberes Parkdeck, Zufahrt gegenüber "Am Stadtpfad 5" - öffentlich

a. Parkplätze/Ladepunkte: 1/1

b. Technik: 1 x TYP 2 Steckdose, beschleunigte 22 kW 400V AC-TRI 32A; Parken und Stromladung sind für die Dauer des Ladevorgangs kostenfrei.

c. Betreiber: Stadt Eschborn

Eschborn-Süd

3. (Camp-Phönix-Park) ,Graf-Zeppelin-Straße (nahe Dienstleistungszentrum) - öffentlich

a. Parkplätze/Ladepunkte: 2/2

b. Technik und Abrechnung: 2 x TYP 2 Steckdosen, beschleunigte 22 kW, 400V AC-SINGLE 32A / diverse Optionen u.a. Rufnummer; Laden kostenpflichtig.

c. Betreiber: Süwag

Eschborn (Gewerbegebiet Süd)

4. BAFA - Fankfurter Straße 29 - öffentlich

a. Parkplätze/Ladepunkte: 2/2

b. Technik und Abrechnung: 2 x TYP 2 Steckdose, beschleunigte 22 kW 400V AC-TRI 32A; Parken und Stromladung ist kostenfrei.

c. Betreiber: Mainova

Eschborn (Niederhöchstadt)

5. Westerbachsporthalle / Restaurant (Parkplatz Haupteingang), Georg-Büchner-Strasse 30 - öffentlich

a. Parkplätze/Ladepunkte: 1/1

b. Technik: 1 x TYP 2 Steckdose, beschleunigte 22 kW 400V AC-TRI 32A; Parken und Stromladung sind kostenfrei. Eigenes Kabel anschließen und bis zu 3 Stunden mit Parkscheibe laden.

c. Betreiber: Stadt

Eschborn, Hauptstraße 161

6. (GIZ-Parkplatz) - intern (bzw. Verein)

a. Parkplätze/Ladepunkte: 1/1

b. Technik und Abrechnung: 2 x EU-Schuko-Steckdose 3 kW, Wohnwagensteckdose 3 kW/ Parken und Laden kostenfrei; Identifizierung über Schlüssel

c. Betreiber Park & Charge

Gibt es genug Ladestationen und wie finde ich sie?

Ladestationen sind mittlerweile weit verbreitet und leicht zu finden: In Deutschland sind bereits rund 13.000 Ladestationen verfügbar. Ladestationen sind beispielsweise unter https://de.chargemap.com/ aufgelistet. Nicht zuletzt kommt auch das Laden an einer normalen Steckdose in Frage, wenn genügend Zeit eingeplant wird – nachts oder am Arbeitsplatz.

 

Was man zum Ladevorgang wissen sollte

Die meisten Ladestationen verfügen über 22 kW Leistung mit Wechselstrom. Damit kann in nur 20 Minuten genügend Strom nachgeladen werden, um eine Strecke von etwa 50 Kilometer zurückzulegen. Die genauen Ladezeiten hängen von der Gesamt-Batteriekapazität, der Leistung der Ladestation und der Aufnahmefähigkeit des Autos für Ladestrom ab. Die Dauer bis zur vollständigen Aufladung verringert sich, wenn – wie im Alltag üblich - nur ein bestimmter Verbrauch (1/2, 1/3) nachgeladen wird. Ein Vorteil ist, dass vielerorts öffentlich kostenlos oder günstig geladen werden kann. Außerdem muss das Laden beim Arbeitgeber nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Autos verbringen laut Experten in der Regel 23 Stunden am Tag parkend. Deshalb werde in Zukunft dort geladen, wo das Auto lange steht - am Arbeitsplatz oder über Nacht zu Hause. Die Aufladung kann sogar an der normalen Schukosteckdose mit 3,7 kW Leistung erfolgen, was - je nach Batteriegröße - zirka 6 -10 Stunden bei einem Pkw dauert.

Effizienter ist jedoch die Nutzung einer Wand-Ladebox/Wallbox (ab 500 – 800 Euro), mit der das Laden wesentlich schneller geht, und in maximal 2-4 Stunden erledigt ist. Für eine Schnellladung mit Gleichstrom (DC) an einer Ladesäule, zum Beispiel an der Autobahn, reichen je nach Akkukapazität sogar nur 30 bis 60 Minuten für eine Voll-Ladung. Abhängig vom Restladestand verkürzt sich die Ladezeit weiter.

 

Reichweiten von Elektro-Autos

Der Blick auf die Tankanzeige ist schon jetzt Routine, beim E-Auto fällt er auf die Batterieanzeige. Die Reichweite sollte für die allermeisten Zwecke ausreichend sein – Urlaub vielleicht ausgenommen. Etwa 90 Prozent der privaten Pkw legen täglich weniger als 80 Kilometer zurück. Durchschnittlich legen die Deutschen sogar weniger als 20 Kilometer pro Strecke zurück. Bei einer schon jetzt realistischen Normreichweite von 200-300 Kilometern sind diese Strecken also leicht zu bewältigende Entfernungen mit ausreichend Gelegenheit zum Nachladen. Zumal die neueren Modelle oft Reichweiten von 300-500 Kilometern aufweisen. Im Winter und bei intensiver Nutzung von Klimaanlage oder Heizung leidet die Reichweite etwas.

 

Förderung / Cash

Der Kauf von Elektroautos wird mit bis zu 4.000 Euro gefördert. Davon übernehmen die Hersteller 2.000 Euro. Entsprechende Informationen halten meist bereits Autofirmen und -händler bereit. Informationen erhält man auch beim BAFA, das für die Bewilligung der Förderanträge zuständig ist: www.bafa.de/umweltbonus

Umfassende Informationen für private Nutzer, Unternehmen oder Kommunen finden Sie unter www.strom-bewegt.de.