Faire Interkulturelle Wochen bewegen die Stadt

Stadt Eschborn zieht positive Bilanz aus den Veranstaltungen der vergangenen Wochen und setzt ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt und Faires Handeln

Die Feuerwehr Niederhöchstadt unterstützte tatkräftig die Müllsammelaktion im Skulpturenpark.

Das Gedicht, das im Rahmen des Poesie-Wettbewerbs zum Thema „Vielfalt in Eschborn erleben“ eingereicht wurde.

Die Grupo Maloka erntete bei ihrem Auftritt während des Eröffnungsempfangs Standing Ovations.

In einem Straßenumzug wurde die Statur von Ganesha vom Eschenplatz zum Alten Jugendzentrum getragen.

Unter dem Leitmotiv „Vielfalt erleben und fair handeln“ fanden vom 9. September bis zum 4. Oktober 2026 die Fairen Interkulturellen Wochen in Eschborn statt. Das bunte Angebot von Veranstaltungen war durchweg gut besucht und Bürgerinnen und Bürger brachten ihren Zuspruch und ihre Begeisterung zum Ausdruck. Darunter waren die sehr bewegenden Filmveranstaltungen des Eschborn K, der großartige Tag der Kulturen des Caritasverband Taunus und ein wunderbar vielfältiges Programm des Mehrgenerationenhauses. Das engagierte Team setzte hier besondere Höhepunkte mit dem Internationalen Brunch, der Menschen verschiedener kultureller Hintergründe in den Austausch brachte und dem großen Herbstmarktfest am letzten Septemberwochenende. 
 

Neben der Koordinierung der Veranstaltungsreihe setzten die Teams „Integration“ und „Nachhaltigkeit“ der Stadt Eschborn mit eigenen Angeboten und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit engagierten lokalen Partnern besondere Akzente. Darunter ein erstmalig organisierter Eröffnungsempfang als Auftakt der Aktionswochen, zu dem im Stadtmuseum mehr als 90 Menschen zusammenkamen. Bürgermeister Adnan Shaikh betonte hier: „Eschborn ist bunt und das ist auch gut so!“. Begleitet wurde der Abend von persischen Köstlichkeiten von „World Kitchen“ und internationalen Klängen der „Grupo Maloka“, eines Ensembles des Bridges Kammerorchesters.
 

Einen ganz besonderen Ort für Begegnung schuf der eritreische Kulturnachmittag, bei dem Besucherinnen und Besucher die reiche Kultur Eritreas mit traditioneller Kaffeezeremonie und landestypischen Köstlichkeiten erleben durften. Ein großartig engagiertes Team von Ehrenamtlichen machte diesen Nachmittag so einzigartig und machte große Lust auf weitere Veranstaltungen dieser Art. 
 

Ein Höhepunkt der Veranstaltungen war die Premiere des Ganesha-Festes, der höchsten hinduistischen Feier, zu der die große indische Community Eschborns glänzte. Nach einem bunten Straßenumzug vom Eschenplatz zum alten Jugendzentrum in der Jahnstraße wurde ein großartiges Programm mit Tänzen und Musik geboten. Erste Stadträtin Bärbel Grade betonte die verbindende Kraft der Veranstaltung und ergänzte: „Nach dieser gelungenen Premiere würde ich mich sehr freuen, wenn das Ganesha-Fest einen festen Platz in unserem Eschborner Veranstaltungskalender findet.“
 

Unter dem Motto „Sauberhaftes Eschborn“ packten engagierte Helferinnen und Helfer bei zwei Müllsammelaktionen tatkräftig an, um ein sichtbares Zeichen für den lokalen Umweltschutz zu setzen.
 

Neben den Feierlichkeiten gab es auch Raum für ernste Diskurse. Im Rathaus informierte Timmo Scherenberg, Geschäftsführer des Hessischen Flüchtlingsrates, anschaulich über die weitreichenden Änderungen der neuen Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems.
 

Die Fairen Interkulturellen Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, wie bunt und engagiert die Eschborner Stadtgesellschaft ist und wie bereichernd es ist, Begegnungen und Austausch zwischen allen Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen. Sie haben dazu eingeladen „neue Perspektiven kennenzulernen und Verbindendes zu entdecken und machen deutlich, dass globale Verantwortung und lokales Handeln zusammengehören“, so Bärbel Grade. Die Aktionswochen sind zwar zu Ende, doch das Engagement bleibt lebendig. Schon jetzt freuen sich alle Beteiligten auf weitere gemeinsame Veranstaltungen und auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr.