Internationaler Tag der Umwelt im Zeichen der Solarenergie

"Hol Dir die Sonne vom Dach" - Eschborn macht mit bei der Solarkampagne des Landes Hessen.

Zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2021 weist Bürgermeister Adnan Shaikh auf das enorme Potential der Solarenergie in Eschborn hin. Würden auf allen geeigneten Dächern von Gebäuden in Eschborn Photovoltaikanlagen installiert, so könnten damit rund 22.000 MWh Strom und somit der Strombedarf von ca. 6.000 Haushalten gedeckt werden - oder ca. 40 Prozent der Strommenge, die in den Haushalten in Eschborn insgesamt verbraucht wird.

 

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Damit dieses Potential besser genutzt wird, beteiligt sich die Stadt Eschborn unter dem Motto "Hol Dir die Sonne vom Dach" an der aktuellen Solarkampagne des Landes Hessen. Ob ein Dach geeignet ist, erfahren Interessierte unter www.energieland.hessen.de/solar-kataster.

 

"Machen Sie mit, nutzen Sie das Solarkataster. Gerade wer verstärkt Zeit im Home-Office verbingt, profitiert besonders von der "Energie in Eigenregie". Nicht zuletzt tun wir auf diese Weise jeden Tag - und nicht nur am Tag der Umwelt - etwas Nachhaltiges für den Klimaschutz und jüngere Generationen“, erläutert Bürgermeister Adnan Shaikh.

 

Auf städtischen Gebäuden wie Dienstleistungszentrum, Wiesenbad und Westerbachsporthalle erzeugen bereits größere Solaranlagen beachtliche Mengen an Solarstrom. Weitere Anlagen sind geplant, z.B. auf dem Notfallzentrum, dem Bürgerzentrum und dem Rathaus. Das eigentliche Potential befindet sich aber mit rund 20 Hektar auf den privaten und gewerblichen Dachflächen.

Derzeit erzeugen in Eschborn 200 private und städtische Anlagen rund 1,8 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Solarstrom. Damit bleiben aber noch immer 90 Prozent des Potentials ungenutzt. Das ist Anlass genug für die Stadt Eschborn, private Dach-Photovoltaikanlagen mit einem Zuschuss von 200 Euro je Kilowatt installierter Leistung zu fördern - bis zu einer Anlagengröße von 100 Kilowatt.

 

"Wer privat klimafreundlichen Solarstrom erzeugen will, braucht nicht einmal große Flächen. Es genügt beispielsweise ein sonniger Balkon, wo eine Mini-Stecker-Photovoltaikanlage aufgestellt oder montiert werden kann; die Kosten liegen zwischen 400 bis 1.000 Euro. Die Mini-Anlagen senken die Grundlast des Strombezugs um etwa 80 bis 160 Euro im Jahr. Eine lohnende Angelegenheit, besonders wenn man die städtische Förderung von bis zu 400 Euro für die Anschaffung einrechnet", kalkuliert der städtische Klimaschutzmanager Edmund Flößer-Zilz vor.

 

Die Förderung der Solarenergie ist eine Maßnahme des Eschborner Klimaschutzkonzeptes und Bestandteil der Energieberatung. Termine für die städtische Energieberatung können über Astrid Wepner, Telefonnummer 06196/490-590, vereinbart werden. Weitere Informationen und Antragsunterlagen sind unter www.eschborn.de zu finden.

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